Osterempfang 2011
Zum Osterempfang 2011 der Freien Evangelischen Schulen Berlin am 14. April waren auch dieses Jahr Mitarbeiter, Mitglieder des Trägervereins, Freunde, Förderer, Kooperationspartner, die Elternvertreter der vier FESB-Schulen sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft eingeladen. Passend zu dem auf der Einladung stehenden Vers aus Psalm 73 - „Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte.“ - erhielten alle Gäste am Eingang einen Button mit einem lachenden Gesicht.
Nachdem die FESB-Hyme, die zusammen mit Bildern aus dem von der Film-AG über die FESB gedrehten Film abgespielt wurde, verhallt war, wurden alle Gäste herzlich begrüßt.
Die Realschulband trug „Your presence is enough“ (Deine Gegenwart ist genug) von Sean Feucht vor.
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Im Anschluss daran gab Clemens Volber (zu dem Zeitpunkt noch amtierender Geschäftsführer des FESB e. V.) einen Überblick über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Freien Evangelischen Schulen Berlin. Er zeigte die jetzigen Standorte, die erste 1. Klasse 1988, die Entwicklung der Schülerzahlen von unter 200 vor 10 Jahren auf 720 im kommenden Schuljahr und die Finanzierung und gab einen Überblick über die Veranstaltungen im letzten Jahr. Außerdem wies Herr Volber auf den oben genannten FESB-Imagefilm hin und nannte vielfältige Kooperationspartner und Unterstützer der FESB. Er wies auf den zum neuen Schuljahr geplanten Umzug der Arche-Grundschule und die im neuen Gebäude erforderlichen Sanierungsmaßnahmen hin und zeigte Fotos vom neuen Standort. Als weiteres anstehendes Projekt nannte er die Sanierung der großen Turnhalle am Standort Prenzlauer Berg. Zu guter Letzt dankte er namentlich allen derzeitigen und bisherigen Leitern der FESB-Schulen und -Horten sowie allen Mitgliedern, Mitarbeitern, Eltern, Geschäftspartnern, Freunden, Spendern und Sponsoren und beendete seine Präsentation mit dem Satz: „Vielen Dank an Sie! Herzlichen Dank und alle Ehre unserem Gott und Vater im Himmel!“
Danach gab Herr Volber bekannt, dass seine Tätigkeit als Geschäftsführer des FESB e. V. zu Ende April endet, er aber Mitglied im FESB e. V. bleibt und ab 1. Mai die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit des VEBS (Verband Evangelischer Bekenntnischulen in Deutschland) übernimmt. Er bat alle Anwesenden die FESB weiterhin zu unterstützen, „weil die Schulen es wert sind, weil die Kinder es wert sind und weil unser Gott es wert ist“.
Die Vorsitzenden des FESB e. V., Heinz Kiock und Helmuth Huismann, stellten sich vor, verabschiedeten Clemens Volber herzlich und dankten ihm für seinen jahrelangen Dienst. Im Anschluss daran sagte Herr Berthold Meier, Generalsekretär des VEBS, ein Grußwort.
Als wichtigster Programmpunkt in einem Osterempfang sollte auch die Osterbotschaft nicht fehlen. Darum stimmte Prof. Dr. Wolfgang Stock, Journalist, Autor, Hochschullehrer und Unternehmer, in einem Kurzvortrag auf Ostern ein. Er begann damit, dass wir uns, auch wenn es sich bei der Veranstaltung um einen Osterempfang handelt, ja noch in der Passionszeit befinden, in der wir als Christen der Leiden gedenken, die Jesus auf sich genommen hat, um uns von unserer Schuld zu erlösen. Der Karfreitag als Tag der Kreuzigung Jesu sei ein höchst trauriger Feiertag, aber mit der Feier der Auferstehung am Ostermorgen und dem jahrtausendealten Ruf der Christenheit "Jesus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!" sei Ostern dann das fröhlichste und befreiende Fest. Stock lobte die Arbeit der Freien Evangelischen Schulen Berlin und ihrer Förderer. Schon bei oberflächlicher Betrachtung von Schulgebäuden, erst recht aber im Unterricht werde - im Unterscheid zu vielen staatlichen Schulen - deutlich, wie viel Liebe, Wertschätzung und Mühe in den Schulen gelebt werde. Er machte Eltern und Schulträger Mut, sich auch in Kindertagesstätten zu engagieren - dies sei die große aktuelle Herausforderung.

Die Realschulband sang zum krönenden Abschluss „Halleluja“ von Sean Feucht und lud alle Gäste des Osterempfangs ein mit einzustimmen. Viele nahmen die Einladung an und so erklang laut und schön viele Male „Lobet den Herrn“ in hebräischer Sprache (halelu-Jáh).
Anschließend fand traditionell die amerikanische Versteigerung statt – diesmal zwei Karten für eine Vorstellung samt Menü im Tipi am Kanzleramt. Sie gingen an Frau Esders, dienstältestes Vereinsmitglied. Danach stellten die Schülerköche aus der Corrie-ten-Boom-Schule gemeinsam mit Herrn Günther (Lehrer) ihr Kartoffel-Büffet vor, an dem sich die Gäste gern bedienten und die Gelegenheit nutzten sich ausgiebig zu grüßen und zu unterhalten. Wer mochte konnte auch noch in den Film hineinschauen, FESB-Kleidung erwerben und sich über ein Patenschaftsprojekt der 4a der Christburg-Grundschule und die preisgekrönte Hortzeitung informieren.
Vielen Dank an alle, die durch ihren Beitrag aus diesem Abend ein gelungenes Fest gemacht haben. Der Osterempfang sollte ein Dank an alle sein, die durch ihre gute Arbeit, ihren großen Einsatz und ihre treuen Gaben die umfassende Ausbildung der über 600 Schüler in vier Schulen ermöglichen – aber auch ein Dank an Gott. Und das war es!




