Pressemitteilung 03/2009
Pressemitteilung 03/2009 vom 14. April 2009
Berliner Bank unterstützt „Arche-Grundschule“ in Berlin Hellersdorf
Am 22. April 2008 wird die Leiterin der Hellersdorfer Filiale der Berliner Bank, Tanja Gast, in den Räumen der „Arche-Grundschule“ Berlin Hellersdorf einen Scheck über 2.000 Euro an den 1. Vorsitzenden des Vorstandes des Schulvereins und Geschäftsführer, Clemens Volber, übergeben. Eine wertvolle Unterstützung für die Arche-Grundschule, dem Hellersdorfer Standort der Freien Evangelischen Schulen Berlin, aber bei Leibe nicht die einzige Aktion der Bankfiliale. Bildung entscheidet über die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Immer mehr Unternehmen sehen sich hier in einer besonderen Verantwortung und kommen dieser auch nach. So engagieren sich die Mitarbeiter der Berliner Bank in besonderem Maße für „ihre“ Schule. Sie unterstützen beispielsweise die Schüler bei den Hausaufgaben, lesen den Kindern vor, begleiten die Klassen am Wandertag oder nehmen an den Schulfesten teil.
„In der Arche-Grundschule erhalten alle Kinder eine Chance auf individuelle und qualifizierte Förde-rung. Dies zu unterstützen und zu fördern, verstehen wir als unseren Beitrag zu mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit hier in Hellersdorf“, begründet Frau Tanja Gast das Engagement ihrer Mitarbeiter.
Faire Bildungschancen - deshalb gründeten 2006 die Freien Evangelischen Schulen Berlin e.V. als Träger in Zusammenarbeit mit dem Verein „Die Arche“ Christliches Kinder- und Jugendwerk e.V. die „Arche-Grundschule“ Hellersdorf. Den Gründern ging es dabei nicht um Schaffung einer „Eliteschule“, sondern um die Beseitigung sozialer Ausgrenzung. Deshalb werden gerade sozial benachteiligte Kinder besonders gefördert. Sozialer Benachteiligung wird begegnet durch Schulkleidung, ganzheitliche soziale Integration, kindliche Frühförderung im sportlichen, musikalischen und künstlerischen Bereich und Einbindung der Eltern durch Familiengespräche und Perspektivvermittlung. Wer sich den Mindestsatz des einkommensabhängigen Schulgeldes (39,00 Euro) nicht leisten kann, wird aus einem Sozialfonds unterstützt, der von der „Arche“ eingerichtet wurde. Aus diesem Sonderfonds erhalten Bedürftige auch Zuschüsse für Hortgeld, für Schulkleidung, Schulbücher und Unterrichtsmittel, für die Kosten der Schulspeisung oder finanzielle Hilfe bei der Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften, Klassenfahrten und Veranstaltungen.
Die Berliner Bank weiß das Engagement ihrer Hellersdorfer Filiale zu schätzen und fördert diese Initiativen: „Schließlich sind unsere Kinder die Säulen unserer Gesellschaft. Sie sind die zukünftigen Eltern, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die kreativen Köpfe von morgen. Sie sind unsere Zukunft. Deshalb ist es uns als regional verankerte Bank besonders wichtig, persönliches Engagement unserer Mitarbeiter mit Freistellung und auch mit finanziellen Mitteln zu unterstützen“, sagt Cornelia Reichel, Pressesprecherin der Berliner Bank.
Um die Zukunft zu sichern, bedarf es der Förderung aller Kinder, das ist eine zentrale Forderung aller bisherigen PISA-Studien. Gleiche Bildung für alle und gleiche Chancen für alle. Unter dieser Prämisse wirkt deshalb die staatlich genehmigte Schule in freier Trägerschaft in Hellersdorf. Sie ist, unabhängig von ihrer konfessionellen Zugehörigkeit und dem sozialem Status der Eltern, für alle Kinder und Jugendliche offen.
Für Clemens Volber sind die drei bisherigen Jahre „Arche-Grundschule“ Hellersdorf ein weiterer Beweis dafür, dass es sich lohnt, Mühe, Anstrengung und Liebe aber ebenso finanzielle Mittel in die Förderung, Erziehung und Bildung unserer Kinder zu investieren. Mit Gottes Hilfe, dem Engagement aller Beteiligten und Partnern in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, die diese bildungspolitisch wichtigen Initiativen engagiert unterstützen, werde sich die „Arche-Grundschule“ als Lern- und Lebensraum von Schülern und Lehrern in Hellersdorf weiter profilieren.
In diesem Schuljahr besuchen bereits 56 Schüler in drei Klassen die „Arche-Grundschule“, betreut von vier Lehrern und sechs Erziehern. In den Klassen betreuen zusätzlich zu den Klassenlehrerin-nen noch eine Erzieherin bzw. ein Erzieher und eine Heilpädagogin die Kinder. Dafür steht jeweils ein zusätzlicher Raum zur Verfügung. Die Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren können so individueller betreut, entsprechend ihrer Begabungen einerseits gefördert, andererseits bei bestimmten Schwächen gezielt unterstützt werden. Die genannten zusätzlichen Räume dienen dieser differenzierten Arbeit mit den Kindern aber auch der Ruhe, Entspannung oder gezielter Einzelbeschäftigung.
Die „Arche-Grundschule“ in Hellersdorf ist neben der „Immanuel-Schule“ in Spandau und der „Christburg-Grundschule“ im Prenzlauer Berg die dritte Bildungseinrichtung dieser Art unter der Trägerschaft des „Freie Evangelische Schulen Berlin e.V.". Außerdem betreibt der Schulträger am Standort Prenzlauer Berg noch die „Corrie-ten-Boom-Realschule“ und einen Hort.
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